Der Wiener Stephansplatz wurde am späten Vormittag des 28.04.2011 von über 400 Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren und deren mitgebrachten Stofftiere und Puppen bevölkert.

Nicht weniger beeindruckend war die zugehörige Veranstaltung am Abend des 28.04.2011 im Festsaal des Rathauses Wien mit über 800 geladenen Gästen.

Neben über 300 ehemals Betroffenen und deren Angehörigen, die durch schnelle und richtige Erstversorgung ihren „zweiten Geburtstag“ feiern konnten, waren auch Vertreter aus Politik wie Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Kabarettist Erwin Steinhauer (mit eigenem Programm) oder der Vorstand der Univ. Klinik für Notfallmedizin, Univ. Prof. Dr. Anton N. Laggner und der Leiter der Wiener Rettung, Mag. Dr. Reiner Gottwald, anwesend.

Durch das Programm führte Markus Voglauer, Moderator der Sendung „Treffpunkt Medizin“ auf TW1 und selbst erfahrener Rettungssanitäter. Musikalisch sorgte die Mojo Blues Band für Stimmung.

Die Programmschwerpunkte der über 90 Minuten dauernden Bühnenshow waren mithilfe der Organisatoren des Teams Lebenretten sehr abwechslungsreich gestaltet: Der Vorführung der richtigen Erstversorgung durch die Volksschule der Piaristengasse folgten humorvolle, aber auch berührende Anekdoten von Erwin Steinhauer.

Projektleiter und Gründer der Initiative Univ.-Prof. Dr. Sterz begann nach einigen Worten mit einem „Happy Birthday to you“ und die gesamte Menschenmenge stimmte mit ein.

Weitere berührende und auf die Notwendigkeit des Unterrichts lebensrettender Sofortmaßnahmen berufende Tatsachen schilderten Prof. Lendvai (Betroffener) und seine Retterin Dr. Feiler sowie Johann Muth (Betroffener), den seine eigene Tochter gerettet hat.

Ergänzend zeigte die Wiener Rettung – Dr. Malzer, Michael Girsa, Harald Glück – eine professionelle Reanimation.

 

Es gelang damit einen Tag lang, die Öffentlichkeit mit dem Thema Leben retten in Berührung zu bringen. Doch ist das Thema allgegenwärtig. Eine alltägliche Umsetzung ist das Ziel. Möglich wird das durch einen verpflichtenden Unterricht in Schulen. Damit es in Zukunft nicht mehr heißt: „Feueralarm – wo bleibt der Herzalarm?“